Asphären mit großem Durchmesser für Faserkollimation

15. Februar 2017

Asphären bieten den großen Vorteil, mit nur einem einzigen optischen Element monochromatische Abbildungsaufgaben erfüllen zu können, bei denen anderenfalls mehrere Elemente benötigt werden. 

Hauptvorteile von Asphären sind:

  • weniger sphärische Abbildungsfehler
  •  größere Apertur
  •  weniger Gewicht
  •  geringere Transmissionsverluste
  •  keine internen Geister

Die Kombination aus hochreinem Quarz und absorptionsarmen Beschichtungen reduziert den thermischen Fokusshift. Mit MRF Maschinen von Sill Optics können Asphären bis zu 180mm Durchmesser gefertigt werden, wobei dieser durch die Krümmung limitiert sein kann. Messverfahren (interferometrische Wellenfrontmessung, taktile und optische 3D Profilometrie) unterstützen uns dabei, eine Oberflächenqualität von 0,2 µm PV und 0,05 µm RMSi, abhängig von Material und Geometrie, zu gewährleisten. Auch sagittale Höhen von bis zu 21 mm können vermessen werden, wodurch auch sehr steile Krümmungsradien bei einem bestimmten Durchmesser gefertigt und getestet werden können.

Zusammengefasst bieten Asphären eine sehr gute Möglichkeit für ein Faserkollimations- System genutzt zu werden. Zum Beispiel kann ein Kollimator für 1550 nm mit einer Brennweite von f=275 mm und einer freien Apertur von 120 mm Durchmesser mit nur einem asphärischen Element nahezu beugungsbegrenzt umgesetzt werden. Das Gehäuse beinhaltet eine praktische Lösung für den Faseranschluss mit Präzisionseinstellung in X, Y und Z Richtung. Besonders kundenspezifische Entwicklungen, die an ihre NA, Brennweite, Größe und weitere Parameter angepasst wird, sind unsere Stärke. Bitte kontaktieren Sie uns hierzu.