F-Theta Objektive für große Scanner-Aperturen

09. Juni 2017

Mit der stetigen Entwicklung kommerzieller Lasersysteme, werden steigende Laserleistungen für beispielsweise schnellere Prozessgeschwindigkeiten ermöglicht. 

Dieser Fortschritt stellt damit aber auch deutlich anspruchsvollere Kriterien an die Optiken. Um keine Beschädigungen oder gravierende thermische Effekte hervorzurufen ist eine Vergrößerung des Ausgangstrahls eine solide Möglichkeit. So erfreuen sich galvanische Scanner-Systeme mit größeren Spiegeln einer steigenden Nachfrage.

Ein weiterer Nebeneffekt einer großen Scanner-Apertur ist auch ihr Einfluss auf den Durchmesser am Fokuspunkt. Je größer der Eingangsstrahl-Durchmesser des Lasers, desto kleiner ist der resultierende Spot im Fokus.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden präsentiert Sill Optics ein neues F-Theta Objektiv komplett aus Quarz. Es ist für große Scanner-Aperturen bis Ø30 mm ausgelegt und hat eine Brennweite von 420 mm bei 1064 nm.

Ganz nach dem Designanspruch von Sill Optics hat dieses Objektiv keine internen Geister und ist beugungsbegrenzt. Damit lassen sich auf einem 180 mm x 180 mm Feld Spotgrößen von etwa 16 µm realisieren (Simulation bei Strahldurchmesser Ø20 mm, Scanner-Apertur Ø30 mm und Wellenlänge 1064 nm bei M²=1).Diese Veröffentlichung stellt den Beginn einer neuen Serie an F-Theta Objektiven speziell für Ø30 mm Scanner-Aperturen dar.

Auch für die etwas kleineren Scanner mit Ø20 mm Eingangsapertur werden nicht vernachlässigt. Mit dem neuen S4LFT2340/328 mit 340 mm Brennweite werden Spotgrößen von etwa 16 µm bei einem Arbeitsabstand von 442 mm auf einem 61mm x 61mm großen Feld erreicht.