F-Theta Objektiv mit kurzer Brennweite

19. Dezember 2015

Vor etwa 5 Jahren führte Sill Optics eine F-Theta Objektiv Serie S4LFT4010 aus Quarzglas ein. Diese Scanner-Objektive haben eine Brennweite von 100 mm, sind für einen Strahldurchmesser von 10 mm geeignet und können ein Feld von 35 mm x 35 mm abdecken.

Es sind dabei Versionen für 355 nm, 515 nm – 545 nm, 808 nm – 980 nm und 1030 nm – 1090 nm erhältlich. Diese Serie telezentrischer F-Theta Objektive hat außerdem weitere außergewöhnliche Eigenschaften: weder in den Linsenelementen des Objektivs, noch auf den Scanner-Spiegeln bilden sich interne Geister. Geister sind fokussierte Rückreflexionen von Linsenoberflächen und haben damit ein hohes Potenzial Vergütungen oder das Linsenmedium selbst zu zerstören. Das gilt insbesondere für Kurzpulslaser im Bereich von Piko- oder Femtosekunden.

Das S4LFT4010/328, welches für 1064nm entworfen wurde, ermöglicht eine Spotgröße von etwa 20 µm. Dem entgegen ist das neue F-Theta Objektiv S4LFT4065/328 mit einer Brennweite von 65 mm in der Lage einen beugungsbegrenzten Spot mit 10 µm auf einer 15 mm x 15 mm großen Arbeitsfläche zu erzeugen und akzeptiert dabei einen Strahl mit bis zu 15 mm Durchmesser. Natürlich existieren auch hier keine Geister auf Elementen des Objektivs oder Scanner-Spiegeln.