Objektive mit koaxialer Lichteinkopplung

07. Juli 2016

Eine telezentrische Auflichtbeleuchtung wird oft über einen Strahlteilerwürfel zwischen einem Messobjektiv und einem seitlich angeordneten Kondensor realisiert.

Alternativ ist dies auch platzsparend durch die Integration der Einkopplung in das telezentrische Messobjektiv möglich. Aufgrund steigender Ansprüche an Beleuchtungshomogenität und –telezentrie stellt dies eine Herausforderung dar.
 

Sill Optics optimiert dahingehend bestehende Objektive mit koaxialer Lichteinkopplung, beginnend mit einer Auswahl vergrößernder C-Mount Objektive. Die neuen Objektive decken den Vergrößerungsbereich 1,5 fach bis 3,0 fach ab und sind in den beiden Versionen /CCS und /LED erhältlich.

Die Endung /CCS steht für einen Ø 8 mm Faser- oder Spotanschluss (z.B. CCS-Spot). Objektive mit Endung /LED beinhalten bereits eine rote High-Power LED (623 nm, 2,5V, 350mA). Auf Anfrage sind auch andere LED-Farben erhältlich.

Die Objektive weisen eine variable Blende auf, wodurch die Lichtmenge im Objektiv und die Schärfentiefe optimiert werden können. Außerdem kann über einen Fokussierzug der Arbeitsabstand nachgeregelt werden. 

Ein drehbarer C-Mount-Anschluss ermöglicht darüber hinaus die Orientierung der Lichteinkopplung, so dass mehr Freiraum in der mechanischen Integration entsteht.