Quarz Diodenlaseroptiken

29. April 2015

Auch im Diodenlaserbereich werden die Leistungen immer höher und stellen damit höhere Anforderungen an die Optik. Sill Optics reagiert darauf mit der Erweiterung der F-Theta Reihe für Diodenlaser durch die Einführung von reinen Quarzoptiken, wie sie bereits im UKP und Hochleistungsbereich bei den Festkörperlasern mit 1064 nm und 532 nm erfolgreich eingesetzt werden. Aufgrund eines höheren erreichbaren Wirkungsgrades hat sich zudem der typische Wellenlängenbereich der Diodenlaser von 808 nm – 980 nm ins langwelligere Spektrum verschoben.

Die Hochleistungsobjektive werden daher mit einer neuen Vergütung /449 ausgestattet. Diese bietet über den kompletten Spektralbereich von 900 nm – 1070 nm eine Transmission von mindestens 99.75 % und zeigt die gleichen niedrigen Absorptionswerte wie die absorptionsarme Vergütung für 1030 nm –1090 nm.

Vollquarzobjektive sind für eine Wellenlänge optimiert und zeigen bei anderen Wellenlängen oft Abbildungsfehler. So sind zum Beispiel bei gleichem Scanwinkel die Auftreffpunkte auf dem Bearbeitungsfeld verschoben. Aufgrund der großen Faserdurchmesser und der großen Spotdurchmesser auf dem Bearbeitungsfeld ist bei den Hochleistungsdiodenlasern der Überlapp der Fokusse aber immer noch groß genug, d.h. es können hier problemlos Quarzobjektive eingesetzt werden. 

Aufgrund der großen Strahldurchmesser und hohen Leistungen bieten sich unsere Präzisionsasphären als Kollimationslinsen und bei nicht scannenden Anwendungen auch als Fokussierelemente aus Quarz an. Brennweiten von 20 mm bis 200 mm sind nunmehr auch in /449-Vergütung standardmäßig erhältlich.