Feinoptiker/-in

Du möchtest gern das Weltall erobern, aber auch kleinste Partikel genau vor dir klar sehen? Dann bist du der perfekte Feinoptiker - denn deine geschliffenen Gläser benötigen Astronauten für ihre Kameras genauso wie Forscher für ihre Mikroskope.

Feinste Linsen für größte Aufgaben

Als Feinoptiker beginnst du deine Arbeit an unbearbeiteten Glasrohlingen. Diese schleifst und polierst du mit absoluter Genauigkeit zu optischen Gläsern. Das können Linsen und Prismen sein. Damit auch hochwertige Präzisionsarbeit dabei herauskommt, werden die Werkstücke ständig geprüft und gemessen. Denn für den Einsatz in Kamera-Objektiven, Lasern, Mikroskopen, Ferngläsern und anderen feinoptischen Geräten wird ein sehr hoher Qualitätsstandard gefordert. Deine Produkte müssen schließlich höchsten Ansprüchen genügen, da sie unter anderem in der Medizin Verwendung finden.

Kenntnisse in Mathematik und Physik 

Damit du diesen Ansprüchen gerecht werden kannst, spielen bei deiner Tätigkeit als Feinoptiker neben handwerklichem Geschick auch mathematische und physikalische Kenntnisse sowie räumliches Vorstellungsvermögen eine Rolle. Wer diese Voraussetzungen mitbringt, sollte den Beruf des Feinoptikers mal genauer unter die Lupe nehmen.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildung dauert 3 ½ Jahre, bei einer Wochenarbeitszeit von 35 Stunden, also von Montag bis Freitag 7 Stunden täglich. Die Berufsschule für Feinoptiker befindet sich in Zwiesel. Der Unterricht findet dort in Blöcken von meist 3-4 Wochen statt. Die tarifliche Ausbildungsvergütung liegt im ersten Lehrjahr aktuell bei 946,- € monatlich und steigt mit jedem Lehrjahr um etwa 50,- €. Jeder Auszubildende hat Anspruch auf 30 Tage bezahlten Urlaub. Außerdem zahlen wir Urlaubs- und Weihnachtsgeld.