Asphären

Asphären bieten den zentralen Vorteil, dass monochromatische Abbildungsaufgaben, für die mehrlinsige Designs erforderlich wären, mit einem Einzelelement realisiert werden können.

Daraus ergeben sich folgende Vorteile:

  • geringere sphärische Abbildungsfehler
  • geringeres Gewicht
  • erhöhte Transmission
  • keine internen Geister


Durch die Kombination von hochreinem Quarzglas und absorptionsarmen Vergütungen verringert sich zudem der thermisch induzierte Versatz der Brennweite bzw. des Arbeitsabstandes.

Weitere Anwendungsgebiete einer Asphäre sind auch Strahlumformungen bezüglich der Intensitätsverteilung oder Phase. Eine typische Umformung ist die eines Gauß-Profi ls in eine Top-Hat
Form, deren Vorteil bei der Materialbearbeitung in einem homogeneren Abtrag von Oberflächenmaterial liegt. Durch die steilere Grenze zwischen Abtragzone und umgebendem Material führt dies zu einer kleineren Wärmeeinflusszone.

Sill Optics fertigt mit dem MRF-Verfahren Asphären bis zu 200 mm Durchmesser. Über interferometrische Wellenfrontprüfung, sowie taktile und optische Formprüfung kann eine Oberflächengenauigkeit je nach Geometrie bis zu einem PV(fWD)-Wert von 0,15 µm und einem RMSi-Wert von < 0,025 µm erreicht werden. Die Messmethodik erlaubt Pfeilhöhen (z(r)) bis 26 mm, wodurch auch sehr stark gekrümmte Radien bei entsprechendem Durchmesser hergestellt und geprüft werden können.

Im Portfolio von Silll Optics finden sich ungefasste und gefasste Quarzasphären mit Brennweiten von 20 mm bis 400 mm, die als Kollimations- und Fokussierelemente einsetzbar sind.

Anfragen für kundenspezifische Asphären sind jederzeit willkommen. Unsere technologischen Möglichkeiten sind im folgenden aufgeführt. Weitere nützliche Hinweise, u. A. zum Asphärendesign erahlten Sie in unserem Technikon.