Technikon: Telezentrische Objektive mit koaxialer Lichteinkopplung

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Grundlegende Erklärungen

Eine große Anzahl telezentrischer Objektive ist auch mit einer integrierten koaxialen Lichteinkopplung erhältlich.

 

Über einen Strahlteiler wird eine LED oder eine Spotbeleuchtung in den Strahlengang eingekoppelt und über die Frontbaugruppe des telezentrischen Objektivs kollimiert. Dadurch entsteht eine kollimierte Auflichtbeleuchtung. Die beleuchtete Fläche entspricht dabei der freien Öffnung der Frontlinse des Objektivs im definierten Arbeitsabstand.

 

Die Vorteile einer kollimierten gegenüber einer diffusen Auflichtbeleuchtung sind die bessere Detektion der Oberflächenbeschaffenheit, sowie die gleichförmige Beleuchtung von Strukturen mit Tiefenausdehnung.

 

Durch die Integration der koaxialen Auflichtbeleuchtung in das Beobachtungsobjektiv kann außerdem eine Kosten- und Bauraumersparnis realisiert werden.

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Ausführung der Lichtquelle

Bei der Ausführung der Lichtquelle sind zwei Standardversionen erhältlich:

 

Objektive mit Endung/LED beinhalten eine rote High-Power LED (623 nm, 2,5 V, 350 mA), die über offene Kabelenden (Kabellänge 300 mm) direkt angesteuert und bei Bedarf geblitzt werden kann.

 

Objektive mit Endung/CCS sehen eine Schnittstelle für Ø 8 mm Faser- oder Spotanschluss (z.B. CCS-Spot) vor. Die Lichtquelle ist in diesem Fall nicht beinhaltet.

 

Selbstverständlich sind auch andere LED-Wellenlängen oder kundenspezifische Schnittstellen auf Anfrage möglich.

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